Was geschah auf dem ASP-Forcki in den Ferien?

Was geschah in den Ferien?

„Im Bauch der Mutter Erde“ – Schwitzhüttenaktion
Zum Frühlingsanfang fand am Samstag, den 19.03. in der Zeit von 15.00 bis 18.00 Uhr unsere Schwitzhüttenaktion statt.

Was ist eine Schwitzhütte?
Eine Schwitzhütte besteht aus einem Gerüst aus Weidenruten, die igluartig zusammengebunden und mit Wolldecken abgedichtet werden. Ins Innere der Hütten werden glühende Steine gelegt, die zuvor in einem seperaten Feuer erhitzt werden. Im Inneren befindet sich in der Mitte eine muldenartige Vertiefung. Hier hinein kommen glühend heiße Saunasteine, die zuvor auf einer offenen Feuerstelle mehre Stunden heiß gemacht worden sind. Durch übergießen der glühenden Steine mit Wasser entsteht eine außerordentliche Dampf- und Hitzeentwicklung. Das Raumklima wird als sehr angenehm empfunden.
Die Teilnehmer_innen sitzen im Kreis um die Steine. Während alle schwitzen kommt man in Kontakt mit den Elementen Erde, Luft, Feuer und Wasser. Anschließend kann sich jeder mit kaltem Wasser abkühlen.

SchwitzhütteGemeinsam mit den angemeldeten Kindern wurde die Schwitzhütte vorbereitet – Decken aufgeschichtet, Saunastein erhitzt. Ein Teil der Kinder schnippelte gemeinsam mit Tom das Gemüse für die Suppe. Es fanden 2 Saunagänge mit jeweils 6 Kindern statt. Dazu wurde indianische Musik abgespielt. Anschließend konnten sich die Kinder unter der selbstgebauten Dusche abbrausen und im Gruppenraum bei einem heißen Tee wieder aufwärmen. Als Abschluss wurde die Frühlingssuppe verzehrt. Den Kindern machte die Sauna großen Spass.

„Aktion 5 vor 12“
21.03.16 ASP ForckiUnter dem Motto „AWO gegen Rassismus!“ fanden am Montag, den 21.03. einige Aktionen statt. So bereiteten einige Kinder das Ferienfrühstück vor. Andere Kinder grillten Würstchen und Chevapchici auf dem Grill – getreu dem Motto… „Bei uns sind nur die Würstchen braun.“. Anschließend wurde gemeinsam gefrühstückt. Im Haus KOKON liefen verschiedene Kurzfilme zum Thema Rassismus. An der Graffititafel fand eine Malaktion zu diesem Thema statt. Zum Schluss wurde auf der Wiese des Forckenbeckplatzes Völkerball gespielt. Wer Lust hatte, konnte bei Ulla ein Weidenkörbchen flechten. Leider spielte das Wetter nicht so mit und es kamen wenige Besucher von außerhalb.

Völkerball

„Weidenkörbe flechten“
Körbe-flechtenVom Montag, den 21.03. bis zum Donnerstag, den 24.03. hatten die Besucherinnen die Möglichkeit, unter Anleitung von Ulla, sich für die Ostertage einen Weidenkorb zu flechten. Neben dem Kennenlernen des Materials Peddigrohr und den Arbeitsgegenständen, erlernten die Besucher_innen die Technik des Flechtens. So muss zum Beispiel das Peddigrohr ständig in einem Behältnis gewässert werden, damit es nicht austrocknet und biegsam zum Flechten bleibt. So entstanden verschiedene Formen von Körben.

„Ostersuchspiel auf dem Forcki“
Ostersuchspiel
Am Donnerstag, den 24.03. fand gegen 16.00 Uhr das traditionelle Ostersuchspiel auf dem Forcki statt. Es wurden 2 Gruppen gebildet, die Zahlen würfeln mussten. Auf dem Gelände waren Zahlenkarten versteckt. Anschließend wurden die gewürfelten Zahlen auf dem Gelände gesucht – zu den jeweiligen Zahlen mussten Fragen beantwortet werden. Anschließend gab es einen mit Süßigkeiten gefüllten Osterkorb für die beiden Gruppen.

 

T-Shirt Druck – Thema: „Helden“
T-ShirtsVon Mittwoch, den 30.03. bis Freitag, den 01.04. konnten die Teilnehmerinnen ein T-Shirt selbst gestalten. So konnte ein eigener Text und Bild per Transferdruck vom Computer auf Plottfolie erstellt und anschließend auf ein T-Shirt bedruckt werden. So hatte jedes Kind ein individuell hergestelltes Stück. Geleitet wurde die Aktion von Tom Schindler unter Mithilfe vom Praktikanten Vincent. Arbeiten von Tom sind ab Mai auf der Website: www.ugly-shirts.de zu betrachten. Anfragen unter: ugly-shirts [at] gmx [dot] de.

Auch gab es in den Ferien jeweils am Ferienanfang und am letzten Tag der Ferien das beliebte Ferienfrühstück. Jeweils um 11.00 Uhr trafen sich die Teilnehmer_innen und gemeinsam wurde das Frühstück vorbereitet und anschließend gemeinsam geschlemmt.

… Ansonsten geht es Moppel und Hoppel sehr gut. Hoppel und Moppel sind unsere Kaninchen. Die Krokusse sind am verblühen und die Osterglocken sind pünktlich zum Osterfest aufgegangen. Herr Amsel hat wie im Jahr zuvor, genau über der Bürotür sein Nest gebaut. Also hörte er damit auf und startete erneut einen Versuch – diesmal im Baumahaus. Fortsetzung folgt im nächsten Newsletter.