Teilhabe in der Migrationsgesellschaft stärken (TeiM+)

Berlin ist vielfältig. Doch nicht alle Stimmen werden gleich gehört. TeiM+ setzt genau hier an: Für gleichberechtigte Teilhabe, für Empowerment und für eine Stadtgesellschaft, in der migrantische Communities nicht nur präsent, sondern wirklich sichtbar sind.

Das Projekt wird getragen vom Stadtteilzentrum Adalbertstraße (AWO Berlin Kreisverband Spree-Wuhle e.V.), läuft seit Januar 2026 und wird von der Beauftragten des Senats für Partizipation, Integration und Migration aus Mitteln der Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung (SenASGIVA) gefördert.

Worum geht es?
TeiM+ setzt sich für die gleichberechtigte gesellschaftliche und demokratische Partizipation von migrantischen Communities und Einzelpersonen in Berlin ein. In Zeiten zunehmender diskriminierender Narrative in der öffentlichen Debatte ist der gesellschaftliche Zusammenhalt wichtiger denn je.

Das Projekt versteht sich als Brücke: Wir teilen Wissen und Ressourcen, stärken Netzwerke und fördern zivilgesellschaftliches Engagement – gesamtstädtisch, generationsübergreifend und intersektional.

Unser Ziel
Empowerment und Sichtbarkeit für Menschen, deren Stimmen in der gesellschaftlichen Debatte zu oft ungehört bleiben.
Unsere drei Säulen
  1. Einfach mitmachen: Wege ins Ehrenamt – TeiM+ öffnet Türen zum Ehrenamt: Wir sprechen Interessierte und potentielle Ehrenamtliche gezielt an, begleiten sie und stärken so ihre gesellschaftliche Teilhabe.
  2. Perspektiven teilen, Räume öffnen – Regelstrukturen werden für die Lebensrealitäten von Menschen mit Migrationsbiografien sensibilisiert. Durch den gezielten Austausch von Wissen und Ressourcen werden Strukturen geöffnet und Zugänge erleichtert.
  3. Brücken bauen: Teilhabe stärken und Isolation überwinden – Wir vermitteln nicht einfach nur, sondern begleiten den Prozess: Wir unterstützen Ehrenamtliche in ihrer Selbstwirksamkeit und arbeiten partnerschaftlich mit sozialen Einrichtungen zusammen, um Räume für Teilhabe, Begegnung und eigene Initiativen zu schaffen.
TeiM+ richtet sich an:
  • Alle Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren möchten, gerne auch mit eigenen Ideen.
  • Menschen mit Zuwanderungs- oder Fluchthintergrund, Angehörige postmigrantischer Communities.
  • Junge Erwachsene, Erwachsene und Senior*innen.
  • Einrichtungen der sozialen Infrastruktur

TeiM+ arbeitet gesamtstädtisch und vernetzt sich mit Einrichtungen aus unterschiedlichen Berliner Bezirken.

Aktuelle Kooperationspartner*innen und Einsatzorte für Ehrenamtliche sind der Club Dialog e.V., der Stadtteiltreff Hellersdorf-Nord (AWO Spree-Wuhle) und die Gemeinschaftsunterkunft Stallschreiberstraße (Prisod Wohnheimbetriebs GmbH) – sowie das Stadtteilzentrum Adalbertstraße selbst und weitere Einrichtungen unseres Trägers.

TeiM+ im Stadtteilzentrum Adalbertstraße
Wir arbeiten generationsübergreifend und stärken Teilhabe durch Begegnung, Bildung und Beratung. Dabei handeln wir diversitätsorientiert, machtsensibel und rassismuskritisch. Wir verstehen uns als lernende Organisation.

Unsere Angebote und Dienstleistungen zielen darauf ab, die Teilhabe und Partizipation von Menschen zu verbessern, die von Diskriminierung und Rassismen betroffen sind. Bürgerschaftliches Engagement, die Förderung von Ehrenamt und die Stärkung von Selbsthilfe-potentialen haben dabei einen hohen Stellenwert.

Vor diesem Hintergrund setzen wir uns für ein respektvolles Miteinander von Menschen mit unterschiedlichen biografischen Hintergründen ein und fördern eine Willkommenskultur, die wir als zentrale Grundlage einer demokratischen und offenen Gesellschaft ansehen.

Mitmachen
Ob als Ehrenamtliche*r, Initiative oder Einrichtung – wir freuen uns über euer Interesse. Für Fragen steht die Projektleitung, Samira Tanana, euch zur Verfügung.