Was erleben auf dem Forcki

Was erleben Kinder und Jugendliche auf dem ASP Forcki am Forckenbeckplatz in Friedrichshain? Dazu hat die Forcki Factory zwei Beiträge geschrieben

Was ist eigentlich eine Schwitzhütte?

Eine Schwitzhütte ist ein meist kuppelförmiger Raum aus Holz- oder Weidenstangen, der mit Decken oder Fellen abgedeckt wird. Im Inneren sorgen erhitzte Steine und Wasserdampf für starke Wärme. Schwitzhütten werden traditionell zur körperlichen Reinigung, Entspannung sowie zur Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden genutzt. In vielen Kulturen haben sie außerdem eine spirituelle und gemeinschaftliche Bedeutung.

Besonders bekannt sind Schwitzhütten aus den Traditionen indigener Völker Nordamerikas. Dort wurden sie seit Jahrhunderten für Zeremonien, Rituale und Heilungsprozesse genutzt. Ähnliche Formen von Schwitz- und Dampfbädern gab es jedoch auch in anderen Kulturen, beispielsweise die finnische Sauna oder der Temazcal in Mittelamerika. Daher lässt sich nicht eindeutig bestimmen, wo die erste Schwitzhütte entstand. Die bekannteste traditionelle Form stammt jedoch aus den Kulturen der nordamerikanischen Ureinwohner.

Auf dem Abenteuerspielplatz Forcki werden Schwitzhütten für Kinder seit 1993 angeboten.

Und diesmal; Schwitzhüttenaktion einmal anders.

Da wir für den 09. Mai 26 keine Anmeldungen von Kindern für die Aktion erhalten hatten, wurde beschlossen, die Schwitzhütte trotzdem aufzubauen. Die Besucher erhalten so einen Einblick darin, wie eine Schwitzhütte funktioniert und welchen Nutzen sie für Gesundheit und Wohlbefinden des Menschen haben kann. So wurde das Weidengerüst mit einer Menge an Decken verkleidet und Saunasteine in einer Feuertonne erhitzt und anschließend in die Mitte der Schwitzhütte getragen. Neben beruhigender Musik konnten die Besucherinnen kurz in die Hütte eintauchen, um die Atmosphäre kennenzulernen. Diesen anderen Moment haben viele Kinder an diesem Tag genossen und wollten gar nicht mehr die Hütte verlassen…

 

Kistenklettern auf dem Forcki

Zum Abschluss der Osterferien fand auf dem „Forcki“ wieder das traditionelle Kistenklettern statt.
Ziel dieser Aktion ist es, möglichst viele Kisten aufeinander zu stapeln, ohne dass der Turm umkippt. Am Ende des Sicherungsseils hängt an dem Befestigungsast eine Glocke, die es zu erreichen gilt.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer stapeln die Kisten nach und nach und klettern dabei immer höher. Unterstützt werden sie von Helfern, die weitere Kisten anreichen. Gesichert sind alle durch einen Klettergurt und ein Seil, während sie auf einer stabilen Platte auf festem Untergrund stehen.

Da die Kisten nicht befestigt sind, verschiebt sich der Schwerpunkt ständig. Schon kleine Bewegungen können den Turm ins Wanken bringen und schließlich zum Einsturz führen.

Trotz – oder gerade wegen – dieser Herausforderung bereitete die Aktion allen Beteiligten großen Spaß.