In der letzten Juniwoche fanden in Berlin zwei Protestaktionen gegen Reformvorhaben auf Bundesebene statt, die erhebliche Auswirkungen auf soziale Leistungen und Angebote haben würden.
Die sozialen Bündnisse in Berlin, in denen sich die Berliner AWO engagiert, hatten zwei Aktionen angekündigt, an denen sich auch die AWO Spree-Wuhle aktiv beteiligte.
Das Bündnis Soziales Berlin führte am 23. Juni eine Kundgebung vor dem Roten Rathaus durch während dort der Berliner Senat tagte. Das Bündnis forderte vom Senat, auf der Ministerpräsident*innenkonferenz mit Bundeskanzler Friedrich Merz, die geplanten Einschnitte und Kürzungen abzulehnen, die soziale Angebote und die Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind, unmittelbar betreffen.
Das Bündnis erwartet vom Berliner Senat, dass der Regierende Bürgermeister Kai Wegner auf der Ministerpräsident*innenkonferenz und im Bundesrat ein deutliches Zeichen gegen die geplanten Kürzungen setzt, damit Deutschland und Berlin sozial bleiben.
Die geplanten Einschnitte gehen zulasten der Beschäftigten und vor allem der Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind. Dabei ist der Sozialstaat die Grundlage für Sicherheit, gesellschaftlichen Zusammenhalt und ein würdevolles Leben für alle. Deshalb beteiligte sich die AWO Berlin am Samstag, 27. Juni an der Demonstration „Jetzt reicht’s!“ Trotz großer Hitze ging ein breites Bündnis aus Gewerkschaften, Sozial- und Wohlfahrtsverbänden sowie dem Berliner Mieterverein auf die Straße und zeigte dem sozialen Kahlschlag die rote Karte.










